Deutsches Know-How des KKC-Partners COMED erfolgreich in arabischen Ländern vermittelt.

» Artikel veröffentlicht am 12.03.20, von

 

Tim O. Knipps von der COMED GmbH berichtete auf der 1. Deutsch-Arabischen Wirtschaftskonferenz von seinen Erfahrungen beim Aufbau der Gesundheitswirtschaft in den arabischen Ländern.

30 Prozent aller deutschen Unternehmen, die Handelsbeziehungen mit arabischen Ländern unter­halten, kommen aus dem Bundesland NRW. Wichtige Erfahrungen wurden auf der 1. Deutsch-Arabischen Wirtschaftskonferenz am 7. November 2019 in Düsseldorf im Beisein von hochrangigen Spitzenvertretern aus Politik und Wirtschaft ausgetauscht.

In der gemeinsamen Veranstaltung der NRW-Landesregierung, der IHK NRW und der Ghorfa Arab-German Chamber of Commerce and Industry wurden die Zukunftsmärkte in den Bereichen der Energie-, Wasser- und Abfallwirtschaft, der Digitalisierung und Ernährungswirtschaft, aber insbeson­dere auch der Gesundheitswirtschaft vorgestellt und hinsichtlich einer engeren Kooperation disku­tiert. Von den ca. eine Million Unternehmen in NRW engagieren sich 700 in arabischen Ländern.

Ministerpräsident Armin Laschet betonte in seiner Eröffnungsrede, dass zahlreiche Unternehmen aus NRW seit vielen Jahren ihr Know-How in arabischen Ländern anbieten. Die internationalen Heraus­forderungen wie der Klimawandel, die Energiewende oder die Digitalisierung können gemein­sam und im Austausch besser angegangen werden. Laschet verwies auf die NRW-Gesund­heitszentren in Bochum und Bonn.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart wies daraufhin, dass die Expo 2020 in Dubai im kommenden Jahr für die Wirtschaft in NRW einen besonderen Stellenwert einnehme. Dort ist Nord­rhein-Westfalen vom 23. bis 29. November 2020 mit einer eigenen Länderwoche auf dem bundes­deutschen Stand vertreten.

Der Spitzenpolitiker Dr. Peter Ramsauer, seit 2014 auch Präsident der Ghorfa, berichtete über die zahlreichen Entwicklungspläne, die enorm an Dynamik gewonnen haben und Geschäftsmöglichkeiten in allen Branchen bieten.

Da konnte KKC-Förderpartner Tim O. Knipps ( 2.v.l.) in seiner Funktion als Geschäftsführer der COMED GmbH aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz auf dem Panel „Healthcare Industry“ mit seinen erfolgreichen 112 e-Commerce- Installationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten glänzen. Und nicht nur dort. Die Produkte und Dienstleistungen des Familienunternehmens sind bereits mit 400 Projekten in 18 Ländern in Aktion. 22.000 Anwender nutzen täglich 1.800 Installationen.

Besonders stolz ist er auf die Tatsache, dass alle Investitionen ohne fremde Einschaltung möglich waren. Die „hanseatische Kaufmannsehre“, ein grundlegendes Prinzip der COMED-Familie und die Strategie, dass der Kunde immer der Herr aller Daten ist, schafften die notwendige Vertrauensbasis für die schon fünfjährige Zusammenarbeit.

Insbesondere ist auch die aktive Mitwirkung im umfassenden Gesundheitsnetzwerk des Kranken­haus-Kommunikations-Centrums ein besonderer Ausdruck des Unternehmensverständnis, nämlich Know-How zu vermitteln.

Der General Manager für COMED Middle East, Matthias Däschner, refe­rierte auf dem MEDICA Roundtable des KKC über „Die Welt des Westens im arabischen Gesundheits­wesen – Visionen und Umsetzung.

 

Zu Foto:Im Panel „Healthcare Industry“ wurden die Erfahrungen beim Aufbau der Gesundheitswirtschaft in arabischen Ländern diskutiert. Die Teilnehmer an der hochkarätig besetzten Runde waren (von links nach rechts): Moderator Felix Neugart, (Leiter der IHK Düsseldorf), Tim O. Knipps (Geschäftsführender Gesellschafter der COMED GmbH), Nizar Maarouf (Direktor der Ana International Business and Government Relations Sana Kliniken), Andreas Schmitz (CEO der Clinic Bel Etage) und Dr. Claus Biermann (Vizepräsident von Area9 Lyceum).

© Manfred Kindler