MIT – Risikomanagement im Krankenhaus

» Artikel veröffentlicht am 21.10.14, von

Lade Karte ...

Datum/Zeit
Date(s) - 21.10.2014
Ganztägig

Veranstaltungsort
Leonardo Hotel

Kategorien


Aktive Medizinprodukte werden zunehmend in bestehende IT?Netzwerke mit Nicht?Medizinprodukten integriert, um Daten auszutauschen. Die Betreiber versprechen sich hiervon u.a. eine Optimierung der therapeutischen und diagnostischen Prozesse. Medizintechnik und IT verschmelzen daher sowohl auf funktioneller als auch auf technischer Ebene immer mehr miteinander. Diese Verschmelzung bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich. Vielmehr geht sie auch mit Gefährdungen für Patienten, Anwender oder Dritte einher. Durch die Vernetzung der Geräte kann sich bspw. Malware in den Netzwerken ausbreiten und die vernetzten Medizinprodukte befallen. Der Malwarebefall dieser Medizinprodukte birgt immer das Risiko der Fehlfunktion oder des Ausfalls. Es liegt daher in der Verantwortung des Betreibers, z. B. des Krankenhauses, erforderliche technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um einen Schaden der Beteiligten und damit einhergehend auch seine eigene Haftung zu vermeiden.

Der eintägige Workshop soll die Teilnehmer für die rechtlichen und regulatorischen Anforderungen, die an den Betrieb und die Anwendung vernetzter Medizinprodukte zu stellen sind, sensibilisieren. Er dient damit gleichzeitig auch der Haftungsprophylaxe. Um die Praxisrelevanz dieser Thematik zu verdeutlichen, stellen die Referenten reale Fallbeispiele vor. Darüber hinaus vermitteln sie Lösungsansätze, wie Betreiber u.a.
mit Durchführung eines Risikomanagements nach DIN EN ISO 14971 bzw. DIN EN 80001?1 ihren Sorgfaltspflichten bzw. Organisationspflichten nachkommen können. Der Workshop verknüpft praxisgerecht die relevanten rechtlichen, organisatorischen und technischen Aspekte. Darüber hinaus vermittelt er essentielle Grundkenntnisse zum Risikomanagement.

Teilnahmegebühren und Hinweise zur Anmeldung