Der digitale Zwilling in der Medizin

» Artikel veröffentlicht am 20.08.19, von

In der monatlichen KKC-Reihe über Innovationen im Gesundheitswesen berichtet Manfred Kindler über die erfolgreichen Digitalen Zwillinge in der Industrie, die nun auch Eingang in die Medizin finden.

Hierbei werden seit langem insbesondere im Auto- und Flugzeugbau die geplanten Produkteigenschaften in einem digitalen Modell simuliert und durch Sensoren an den Prototypen laufend optimiert. Philips bildet für die vorbeugende Instandhaltung ihrer 15.000 MRT-, CT- und konventionellen Röntgensysteme die Telemetriedaten der eingesetzten Systeme in digitalen Zwillingen ab. Siemens stellte einen digitalen Herzzwilling zusammen und verfolgte damit über sechs Jahre den Therapieverlauf von 100 Patienten. Hewlett Packard arbeitet im Blue Brain Project an einer Simulation eines Säugetierhirns. IBM, Microsoft, General Electric, die MIT und andere forschen mit Hochdruck am virtuellen Menschen. eHealth-Apps, Wearables und Insideables liefern dazu den KIs eine Unmenge an Material für Big-Data-Analysen.

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