Balance zwischen Beschäftigten und Wirtschaft

» Artikel veröffentlicht am 01.07.19, von

Die MittelstandsAllianz des BVMW traf sich im Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit Bundesminister Hubertus Heil. Bei diesem Gesprächstermin wurden die Themen Weiterbildung und Digitalisierung (z.B. Digitale Kompetenz), Fachkräfte und Selbstständige diskutiert. Für das KKC waren die Vizepräsidentin Heidemarie Hille (3.v.r.) und Dr. Jürgen Reiner (2.v.r.), Mitglied der Expertengruppe des Wissenschaftlichen Beirats, dabei.

Mittelstandspräsident Mario Ohoven wies daraufhin, dass die Wirtschaft noch wächst und die Arbeitsmarktlage erfreulich gut sei. Allerdings wurde allgemein auch die Kehrseite angesprochen: der sich zunehmend zu einem Risiko entwickelnde Fachkräftemangel. Bundesminister Heil stimmte dem zu. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz sei gerade darum jetzt so wichtig, um nicht nur akademisch, sondern auch beruflich qualifizierte Leute ins Land zu holen. Einzelne Entbürokratisierungsvorschläge konnten ebenfalls diskutiert worden.

Auch das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14. Mai 2019 (C-55/18) wurde angesprochen. Gerade in digitalen Arbeitsbereichen / digitaler Wirtschaft werden für die Arbeitszeiterfassung unterschiedliche Modelle gefordert. Damit erfolgreiche Modelle wie die Vertrauensarbeitszeit bestehen bleiben können, erscheint es sinnvoll, dass sich die Arbeitszeiterfassung den diversen Lebensrealitäten der Angestellten anpasst – und nicht umgekehrt.

Dazu abschließend der Minister: „Es muss ein gemeinsames Modell gefunden werden, eine Balance zwischen Beschäftigten und Wirtschaft.“

Siehe auch:

https://www.bvmw.de/news/3768/der-mittelstand-zu-gast-bei-bundesminister-heil/