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Das Jahr 2016 im KKC

» Artikel veröffentlicht am 18.01.17, von

 

Das erste Jahr des Krankenhaus-Kommunikations-Centrums unter der Präsidentschaft von Manfred Kindler war von vielen Aktionen und Änderungen geprägt. Gemäß der drei Leitlinien der Fördergesellschaft konzentrierte sich das KKC auch im 20. Jahr seines Bestehens auf den Interdisziplinären Dialog, die Neutrale Plattform sowie die Aus- und Weiterbildung.

Das Präsidium wurde durch Frau Britta March verstärkt, mehrfach qualifiziert als PR-Beraterin, Journalistin, Lektorin, Moderatorin und seit Januar 2015 Referatsleiterin bei der AOK Baden- Württemberg. Geschäftsführer Lothar Wienböker, der 2016 bei seinem 70. Geburtstag auf eine 20-jährige Tätigkeit beim KKC zurückblicken konnte, wird künftig durch Frau Heidrun Wehmeyer als stellvertretende Geschäftsführerin unterstützt, die nach vielen weltweiten Einsätzen ihre Führungserfahrungen als Consultant, Coach und Mediatorin weitergibt.

Für den Wissenschaftlichen Beirat wurden namhafte Fachleute in die Expertengruppen Krankenhaus- und Prozessmanagement, Medizintechnik, IT- und Telemedizin, Pflegemanagement und Labormedizin berufen. Die Expertengruppe Medienkompetenz wurde durch vier Damen mit langjähriger journalistischer Erfahrung verstärkt. Frau Caterina Priesner von Initial TV Media erstellte für die KKC-Förderverbände fbmt, FKT und schließlich auch für das KKC je einen Imagefilm.

Wichtige Fördermitglieder und Partner schlossen sich 2016 dem KKC an: der Fachverband Röntgentechnik in Deutschland FRD, der Verband der Küchenleitung VKK in neuem Gewand, die Internationale Gesellschaft für Bildung, Kultur, Partizipation gemeinnützige GmbH (bikup), der Tee-Vertrieb Ronnefeldt KG, die Holzmann-Medien mit der Zeitschrift Health&Care Management, der Medizinproduktehersteller Baaske Medical GmbH & Co KG, die Laborgemeinschaft IMD Berlin, der IT-Distributor Ingram Micro Distribution GmbH und Intel Deutschland GmbH unterstützen nun die „Kommunikation in Augenhöhe“ des KKC.

Auf der politischen Ebene konnten KKC-Vertreter des Beirates und des Präsidiums in kleinem Kreise längere Gespräche mit den Ministern Hermann Gröhe und Sigmar Gabriel sowie deren Ministerialbeamten, dem Vorsitzenden des Bundestagsausschusses Digitale Agenda Jens Köppen sowie mit Vertretern der parteipolitischen Ausschüsse für Gesundheit führen. Dies wurde durch die Mitarbeit des KKC in der MittelstandsAllianz des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) ermöglicht.

Dank der Initiative Sprachmittlung im Gesundheitswesen, die das KKC mit sieben anderen Verbänden und Organisationen aus den Bereichen Gesundheitssystem, Patientenschutz, Soziales und Sprachmittlung zur Förderung der Kulturmittlung bei Migranten gegründet hatte, konnte bei einem parlamentarischen Abend ein nachhaltiger Kontakt mit der ehemaligen Parlamentspräsidentin Rita Süssmuth geknüpft werden. Über die ersten Erfahrungen mit nunmehr 800 Sprachmittlern wurde auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin vor einem großen Publikum berichtet.

Der interdisziplinäre Austausch mit anderen Branchen im Gesundheitswesen wurde intensiv auch durch aktive Beteiligungen auf den Jahrestagungen und Messen der Entscheiderfabrik (Düsseldorf), der Pflegeverbände (Berlin), der Labormediziner (Mannheim), der Klinikcontroller (Potsdam), der Technischen Leiter (Gelsenkirchen), IT-Leiter (CONHIT Berlin) und Medizin-Ingenieure (Würzburg), der Einkäufer und Materiallogistiker (Bad Rotenburg) und nicht zu vergessen, auf dem Hauptstadtkongress in Berlin, gemeinsam mit KKC-Partnern gestaltet.

Die Neutrale Plattform bildete natürlich in zwanzigjähriger Tradition der KKC-Gemeinschaftsstand auf der MEDICA. Vom KKC- Messeteam mit vielen Verbesserungen wie einem Media-Studio, einer Tee-Theke und transparenten Wänden ausgestattet, stellte er wieder einen hochfrequentierten Höhepunkt im Verbandsleben dar. Erstaunlich, dass dieses imponierende Erscheinungsbild allein auf dem unermüdlichen Einsatz von wenigen ehrenamtlichen Helfern des KKC beruht.

Die Aus- und Weiterbildung wurde neben vielen Seminaren durch KKC-Mitglieder besonders durch gezielte Kontakte mit der Hochschule Hamm-Lippstadt gezielt gefördert. Die VICENNA-Akademie des KKC e.V. bietet dort ab Herbst 2017 gemeinsam mit dem Bundesverband Pflegemanagement, der Fachvereinigung Krankenhaustechnik (FKT) und der Fachverband Biomedizinische Technik (fbmt) einen berufsübergreifenden Zertifikatskurs „Controlling in der Gesundheitswirtschaft“ als blended learning Studium an.

Ein wichtiger Grundstein für diese Zusammenarbeit wurde im April 2016 auf dem Deutschen Controllertag in Potsdam gelegt, als in einer Roundtable-Veranstaltung die vier KKC-Premiumverbände fbmt, FKT, femak und DVKC die Notwendigkeit von Controllern kontrovers diskutierten. Dieser Dialog intensivierte die Zusammenarbeit und soll in den nächsten Jahren verstärkt durchgeführt werden.

In diesem Jahr wurde der Max Heymann Preis des KKC an das Medizintechik und IT-Unternehmen Baaske Medical GmbH & Co. KG in Lübbecke für seine vorbildliche Fortbildungspolitik und das soziale Engagement im Gesundheitswesen verliehen. Der Geschäftsführer Andreas Baske hat das KKC auf mehreren Sitzungen der Bundesregierung sowie auf dem Nationalen IT-Gipfel in Saarbücken fachlich vertreten.

 Ausblick:

Die neu hinzugewonnene Kompetenz im Wissenschaftlichen Beirat soll 2017 stärker für Mitglieder und Interessenten in Form von Arbeitspapieren, Stellungnahmen, Vorträgen oder Seminaren bereitgestellt werden. Die vielen Gelegenheiten zu politischen Gesprächen mit allen potentiellen Entscheidungsträgern in Berlin sollen durch unsere KKC-Experten genutzt werden.

Das KKC wird sich weiterhin wie 2016 auf den Messen und Kongressen sowie auf der MEDICA 2017 präsentieren. Neu hinzukommen wird die Teilnahme auf der medLogistika am 17./18. Mai in Leipzig.

Weiteren Verbänden und Unternehmen im Gesundheitswesen wird das KKC seine Angebote des Dialogs, der Vernetzung und der Nutzung von Plattformen anbieten.

Das VICENNA-Fortbildungsprogramm „Controlling für Nichtcontroller“ wird im Herbst 2017 unter dem Titel FIT FÜR CONTROLLING anlaufen und bei entsprechender Nachfrage erweitert werden.