Neue Strahlenschutzverordnung auch für Laser und Ultraschall in Kraft

» Artikel veröffentlicht am 01.07.19, von

Am 5. Dezember 2018 sind die bisherigen Verordnungen zum Strahlenschutz (StrSchV) und zum Röntgen (RöV) ausgelaufen. Zeitgleich haben das Strahlenschutzgesetz und die neue Strahlenschutzverordnung mit vielen Neuerungen Gültigkeit erlangt.

Erstmals wird damit auch der Einsatz von nichtionisierenden Strahlungsquellen wie Lasern, hochenergetischem Licht, Ultraschall oder elektromagnetischen Feldern zu kosmetischen oder sonstigen nichtmedizinischen Zwecken (beispielsweise Haarentfernung, Faltenglättung, Fettgewebsreduzierung oder Tattoo-Entfernung) durch Vorschriften geregelt. Denn deren Anwendung kann für die behandelten Personen mit erheblichen Risiken verbunden sein, wie beispielsweise Verbrennungen oder Narbenbildungen. Eine Übersicht der Anforderungen von Röntgenverordnung, Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung ist unter www.medizintechnikportal.de zu finden.