Zukunftswerkstatt

Mehr voneinander wissen – gemeinsam die Zukunft meistern

Dr. Jürgen Knipps COMED GmbH, Beirat im KKC

Unter diesem Motto kamen am 22.9.2011 die Teilnehmer der 3. KKC-Zukunftswerkstatt im VDE- Haus in Berlin zusammen, die vom Vizepräsidenten des KKC, Dipl.-Ing. Peter Rode vorbereitet wurde, der auch die Begrüßungsrede hielt.
Das Krankenhaus-Kommunikation-Zentrum (KKC), welches als “Gesellschaft zur Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit in den Einrichtungen des Gesundheitswesens. e.V“. in das Vereinsregister eingetragen ist, hat sich mit den Zukunftswerkstätten zum Ziel gesetzt, die Sprachverwirrung zwischen den Berufsgruppen in den Gesundheitseinrichtungen zu beseitigen. Deshalb hatte der Referent Dr. Jürgen Knipps (COMED), Beiratsmitglied im KKC, sein Referat auch mit „Die babylonische Sprachverwirrung in der IT-Welt“ überschrieben und er zeigte auf, wie man durch Überwindung der elektronischen Sprachbarrieren Zusatzerlöse generieren kann. Die Frage nach der richtigen Strategie  bei der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit beantworte KKC-Förderpartner  Jürgen Schwarz (NewProfits, Löhne) mit seinem Referat „Das Vorhersehbare steuern – Erfolg ist planbar“ und er wies darauf hin, dass Strategisches Zusammenarbeiten auf Vereinbarungen beruht.

Nach der Mittagspause erläuterten Christiane Topel (Allianz Deutschland AG) und Roland Ratke (Deutsche Kreditbank AG)  die Voraussetzungen für „Nachhaltige Fremdfinanzierung“ und erklärten die Verfahren für das Rating von Krankenhäusern und stellten Finanzmodelle vor. Das Bereitstellungsmodell in Kassel wurde von Knud Henke (Dräger Medical GmbH) präsentiert. Die Überschrift des Referates „Investieren und Betreiben in Partnerschaft“ war auch die Botschaft seines Vortrages und er entsprach damit, genauso wie seine Vorredner und –rednerinnen, dem Ziele der Veranstaltung.

Den Abschluss bildete eine Strategiediskussion mit der Frage „Make or Buy?“ in welcher der Präsident des DVKC, Prof. Dr. Björn Mayer (Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim) das Ergebnis einer Diplomarbeit vorstellte die sich mit dem Thema des Outsourcings beschäftigte. Die sich anschließende, rege Diskussion fasste der Geschäftsführer des KKC, Lothar Wienböker zusammen und er stellte fest: „Das Unternehmensziel weist den Weg“. Er wies daraufhin, dass alle erfolgreichen Modelle auf Partnerschaft aufbauen und dafür Akzeptanz, Vertrauen und Kommunikation zwingende Voraussetzungen sind und genau diese Ziele vom KKC und dieser Veranstaltung verfolgt und erreicht wurden.

Bilder von der Zukunftswerkstatt 2011.

Die nächste Zukunftswerkstatt ist im Frühjahr 2012 geplant

 

Die „Zweite KKC-AMBB Zukunftswerkstatt“ war ein Erfolg

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Dipl.-Ing. Peter Rode, Vizepräsident KKC

Das war die Meinung aller Teilnehmer der Arbeitskreises Medizintechnik Berlin Brandenburg (AMBB),die gemeinsam mit der KKC-Foerdergesellschaft e.V. zu diesem Erfahrungsaustausch nach Berlin eingeladen hatten. Im 7. Stock des Ingenieurzentrums “Am Karlsbad” wurde die neue Kommunikationsplattform gestartet, welche die Akteure der Gesundheitswirtschaft und hier insbesondere der praxisorientiert vernetzt Anbieter und Anwender diskutierten über Optimierungspotentiale, welche sich durch professionelle Nutzung der Controllingwerkzeuge erzielen lassen.

Nach der Begrüßung durch Dipl.-Ing. Peter Rode beantwortete Volker Brendel Geschäftsführer der Prisma GmbH, Berlin nach seinem Vortrag zum Thema Data-Warehouse-Lösungen für die Medizintechnik die kritischen Fragen der Zuhörer.

Diese Softwarelösungen, so stellte man gemeinsam fest, unterstützen transparente Geschäftsprozesse und erleichtern durch qualifizierte Auswertungen ein Controlling, sind jedoch abhängig von der Qualität der vorhandenen Datenbestände.

Nach der Mittagspause berichtete Andreas Ledjeff vom AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH von seinen Erfahrungen mit dem Gerätemanagement und insbesondere von dem Teilgebiet der Re-Investitionsplanung. Als Absolvent des ersten Studienganges „Technischer Fachcontroller in der Gesundheitswirtschaft“ – der bereits wiederholt wird – konnte er auf die Daten seiner Projektarbeit zurückgreifen.

In der Diskussion wurde deutlich, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung der Lebensphasen der Medizingeräte ist und welchen Stellenwert die Re-Investitionsplanung in der Zukunft haben wird. Dieses Controllingmaßnahmen bedingen aber auch eine allen bekannte Zielplanung der Gesundheitseinrichtung, was allerding nicht immer der Fall sei, kritisierten die Teilnehmer.

In der sich anschließenden Jahressitzung des AMBB wurde festgelegt, im Frühjahr eine weiter Zukunftswerkstatt durchzuführen und beide Referenten erklärten sich bereit, Ihre Vorträge auch auf der MEDICA auf dem KKC-Stand der Gesundheitsberufsverbände vorzutragen und die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt einzuarbeiten.